Unter- und Überdruck
Da der Luftdruck von allen Seiten gleich auf uns wirkt und unser Körper an den Luftdruck gewöhnt ist, merken wir davon normalerweise nichts. Wenn aber auf einer Seite ein Unterdruck oder ein Überdruck erzeugt wird, können wir die Auswirkungen deutlich erkennen. Von Unterdruck sprechen wir, wenn der Druck kleiner ist als der Luftdruck in der Umgebung. Bei Überdruck ist der Druck größer als in der Umgebung.
Wir spannen eine Luftballonhaut über einen Trichter. Von außen wirkt der normale Umgebungs-Luftdruck. Wenn wir auf der anderen Seite Luft heraus saugen, dann ist hier der Luftdruck kleiner. Der größere Luftdruck von außen drückt die Luftballonhaut nach innen.

Nimm einen Plastikbecher und drücke ihn fest gegen deinen Mund. Wenn du nun Luft aus dem Becher saugst, hält er von selbst. Der größere Luftdruck auf der Außenseite drückt ihn gegen dein Gesicht. Es darf aber keine Luft zwischen Becher und Haut in den Becher strömen.



