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Reibungskraft

Die Reibungskraft

Reibung bremst Bewegungen!
Wenn du eine Schachtel anstößt, kommt sie danach rasch wieder zum Stillstand. Eine Kugel rollt zwar wesentlich weiter, bleibt aber schließlich ebenfalls stehen. Die Körper werden durch Reibung gebremst. In vielen Fällen ist die Reibung sehr nützlich. Ohne sie könnten wir nicht gehen oder Fahrradfahren. Schnee und Steine würden sofort den Berg hinunterrutschen.

Die Ursache der Reibung sehen wir im Mikroskop. Auch glatt aussehende Oberflächen haben viele kleine Unebenheiten. Die verhaken sich ineinander und bremsen die Bewegung.

Die Oberflächenbeschaffenheit der sich berührenden Gegenstände ist für die Stärke der Reibung sehr wichtig. Wenn du einen Radiergummi über eine Tischplatte bewegst spürst du einen größeren Widerstand, als wenn du dies mit einem Stofftuch machst.
Die Kraft auf die Berührungsflächen ist ebenfalls wichtig. Wir drücken mit der Hand auf den Tisch und versuchen sie gleichzeitig über die Tischplatte zu schieben. Je stärker wir auf den Tisch drücken, umso größer wird die Reibungskraft und damit der Widerstand gegen die Bewegung. Oft ist die Kraft auf die Berührungsflächen das Gewicht des bewegten Körpers.

Wir unterscheiden mehrere Arten von Reibung: Haftreibung, Gleitreibung und Rollreibung. Die Haftreibung wirkt, solange sich der Körper nicht bewegt. Sie ist am stärksten. Wenn der Körper über die Unterlage gleitet, wirkt die kleinere Gleitreibung. Legen wir Kugeln unter, so wandelt sich die Gleit- in Rollreibung um. Sie ist am kleinsten.


In Gasen und Flüssigkeiten ist die Reibung sehr klein. wenn wir den Tisch mit Wasser überschwemmen und ein Stück Holz darüber gleiten lassen bewegt es sich unerwartet weit, bis es zum Stillstand kommt. Jetzt berühren sich die beiden Körper nicht mehr direkt, weil Wasser dazwischen ist. Man nennt dies innere Reibung.

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