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Luftdruck

Der Luftdruck

Im Wetterbericht ist oft die Rede vom Luftdruck, der fällt, steigt oder gleich bleibt. Der Luftdruck kommt ähnlich zustande wie der Wasserdruck. Verursacht wird er vom Gewicht der Luft, die über uns liegt. Wenn wir auf einen hohen Berg steigen, ist weniger Luft über uns. Deshalb ist dort auch der Luftdruck kleiner. Auf Meereshöhe beträgt er ungefähr 1 bar.

Messung des Luftdrucks

Den Luftdruck kann man messen. Die Geräte dazu nennt man Barometer. Es gibt verschiedene Arten von Barometern. 

  1. Quecksilberbarometer bestehen aus einem gebogenen Glasrohr, in dem sich Quecksilber befindet. Ein Ende des Glasrohres ist verschlossen. Am anderen Ende wirkt der Luftdruck auf das Quecksilber. Auf Meereshöhe kann er dem Gewicht einer 760 mm hohen Quecksilbersäule das Gleichgewicht halten. Da Quecksilber ein giftiger Stoff ist, werden solche Barometer aber nicht mehr verwendet. Ihr Verkauf ist 2009 verboten.
  2. Dosenbarometer bestehen aus einer Dose, die mit einer elastischen Membran verschlossen ist. Steigt der Luftdruck, so wird die Membran stärker eingedrückt. Diese Bewegung wird auf einen Zeiger übertragen.
  3. Elektronische Barometer enthalten Kristalle, die eine elektrische Spannung erzeugen, wenn Druck auf sie ausgeübt wird.

Multifunktionsgerät mit elektronischem Barometer. Das Barometer zeigt 960 Hektopascal (hPa) an. „Hekto“ bedeutet 100. Der Druck beträgt somit 96 000 Pa, das sind 0,96 bar.

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