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hydrostatischer Auftrieb

Der hydrostatische Auftrieb

Solange sich ein Gegenstand unter Wasser befindet, fällt es leichter ihn anzuheben, als wenn er über Wasser ist. Im Wasser verliert er scheinbar an Gewicht. Wir nennen diesen Effekt Auftrieb. Die genaue wissenschaftliche Bezeichnung lautet "hydrostatischer Auftrieb". Der Name "hydrostatisch" weist darauf hin, dass es um ruhende Flüssigkeiten geht. Der hydrostatische Auftrieb ist also der Auftrieb, den Gegenstände in ruhenden Flüssigkeiten (meistens handelt es sich um Wasser) erfahren.

Verantwortlich für den hydrostatischen Auftrieb ist der Wasserdruck, der ja mit der Tiefe immer stärker wird. Die Kraft, mit der das Wasser den Körper nach oben drückt, ist deshalb größer als die Kraft, mit der es ihn nach unten drückt. Der Unterschied zwischen beiden Kräften ist der Auftrieb.

Das Archimedische Prinzip beschreibt die Stärke des Auftriebs:
Der Auftrieb ist so groß, wie das Gewicht der vom Körper verdrängten Flüssigkeit.


scheinbarer Gewichtsverlust durch den Auftrieb

sinken, schweben, schwimmen

  • Ein Gegenstand sinkt im Wasser, wenn sein Gewicht größer ist als der Auftrieb. Da der Auftrieb nicht von der Tiefe unter Wasser abhängt, sinkt der Gegenstand bis zum Boden des Sees oder Meeres.
  • Ist das Gewicht des Gegenstandes gleich groß wie der Auftrieb, schwebt er im Wasser.
  • Ist der Auftrieb größer, taucht er nach oben an die Oberfläche. Er verdrängt dort weniger Wasser. Der Auftrieb wird kleiner, bis Gewicht und Auftrieb gleich groß sind. Dann schwimmt er.

Aufgrund der Dichte kann man vorhersagen, ob ein Gegenstand untergehen oder schwimmen wird. Die Dichte von Wasser beträgt 1 kg/dm³. Gegenstände mit einer größeren mittleren Dichte gehen unter. Gegenstände mit einer kleineren mittleren Dichte schwimmen.

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