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Vogelflug

Der Vogelflug

Beim Vogelflug müssen wir zwischen dem Schlagflug und dem Gleitflug unterscheiden.

  • Beim Schlagflug werden die Flügel in rascher Folge nach oben und nach unten bewegt. Wenn sie nach unten bewegt werden, werden sie weit ausgebreitet und die Schwungfedern bilden eine geschlossene Fläche. Die Flügel drücken die Luft nach unten. Die Reaktionskraft drückt den Vogel insgesamt nach oben. Wenn die Flügel nach oben bewegt werden, werden sie zum Körper gezogen und die Federn werden leicht schräg gestellt. Dadurch kann die Luft durch die Flügel strömen.
  • Beim Gleitflug breitet der Vogel seine Flügel aus, ohne zu schlagen. Der Auftrieb entsteht wie beim Flugzeugflügel durch die Form und durch die Schrägstellung des Flügels. Dabei gleitet der Vogel langsam nach unten. An sonnenbeschienenen Berghängen wehen oft Aufwinde. Diese Winde, die von unten nach oben wehen, unterstützen die Vögel beim Gleiten. Hier können manche Vogelarten auch mehrere Stunden lang im Gleitflug kreisen. Man spricht dann vom Segelflug, da auch Segelflugzeuge diese Technik anwenden.

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