Maßeinheiten für Geschwindigkeit
Im Alltag verwenden wir für die Geschwindigkeit meistens die Einheit Kilometer pro Stunde (km/h). Auch im Straßenverkehr wird km/h verwendet.
In Österreich sind folgende Höchstgeschwindigkeiten erlaubt: im Ortsgebiet 50 km/h, außerhalb des Ortsgebietes 100 km/h, auf Autobahnen 130 km/h. Dort wo andere Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten, wird dies durch das Verkehrszeichen „erlaubte Höchstgeschwindigkeit“ angezeigt.

Allerdings ist die physikalische Grundeinheit für Strecke nicht Kilometer (km), sondern Meter (m). Und die Grundeinheit für Zeit ist nicht Stunden (h), sondern Sekunden (s). Deshalb geben wir in der Physik die Geschwindigkeit meist in Meter pro Sekunde (m/s) an.
Zwischen km/h und m/s kann man natürlich umrechnen. Wir müssen nur berücksichtigen, dass ein Kilometer gleich 1 000 m sind und eine Stunde 3 600 s hat. Daraus folgt:

Bei der Umrechnung von km/h in m/s müssen wir durch 3,6 dividieren. Bei der Umrechnung von m/s in km/h müssen wir mit 3,6 multiplizieren. Du kannst es dir auch so merken: bei km/h steht die größere Zahl davor, bei m/s die kleinere.

Beispiel: Du wohnst in Graz und bist am Wochenende nach Lignano ans Meer gefahren. Die Strecke ist 360 km lang. Inklusive Pause benötigtest du dafür 5 Stunden. Wie groß war deine durchschnittliche Geschwindigkeit?

Das war deine mittlere Geschwindigkeit (Durchschnittsgeschwindigkeit). Auf der Autobahn bist du schneller als 72 km/h gefahren, durch die Orte in Italien langsamer, und während der Pause gar nicht.