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Wirkungen des elektrischen Stromes

Die Wärmewirkung

Wenn Strom z. B. durch einen Kupferdraht fließt, bewegen sich Elektronen durch den Draht. Die Elektronen stoßen dabei mit den Kupferionen zusammen. Dadurch verstärken sie deren Wärmebewegung. Die Temperatur des Drahtes steigt.
Je mehr Elektronen pro Sekunde durch den Draht fließen (je größer die Stromstärke ist), umso stärker erwärmt er sich. Aber auch der Widerstand des Drahtes spielt eine Rolle. Je schwieriger es für die Elektronen ist, sich durch den Draht zu bewegen (je größer sein Widerstand ist), umso stärker steigt seine Temperatur.

Der Draht erwärmt sich umso mehr, je größer die Stromstärke und je größer der Widerstand ist. Deshalb wird der Widerstandsdraht heiß, die Zuleitung aber nicht. Der Draht erwärmt sich umso mehr, je größer die Stromstärke und je größer der Widerstand ist. Deshalb wird der Widerstandsdraht heiß, die Zuleitung aber nicht. Die Zuleitung besteht zumeist aus Kupfer, einem sehr guten Leiter mit kleinem Widerstand.

Die magnetische Wirkung

Ein Magnet zieht Teile aus Eisen (z. B. Schrauben oder Nägel) an. Gibt man einen isolierten Draht in feines Eisenpulver und schließt ihn an eine Batterie an, dann kann man Ähnliches beobachten. Wenn man ihn herauszieht, haften Eisenteilchen daran. Das zeigt, dass auch von einem stromdurchflossenen Leiter eine magnetische Kraft ausgeht. Diese Kraft wird in vielen technischen Geräten genutzt. Damit diese Kraft auch stark genug wird, nimmt man nicht einen einfachen Draht als Leiter, sondern wickelt den Draht zu Spulen mit vielen Windungen und gibt ein Stück Eisen dazwischen. Mehr dazu erfährst du im Abschnitt "Elektromagnetismus".

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