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Spannung und Stromstärke

Die elektrische Spannung

Der Unterschied zwischen der elektrischen Ladung am Minus- und am Pluspol einer Stromquelle wird als Spannung bezeichnet. Sie wird in Volt (V) angegeben. Sie kann unterschiedlich hoch sein, daher ist die Spannung eine wichtige Kenngröße bei Stromquellen. Stabbatterien und Knopfbatterien (z. B. für Armbanduhren oder Taschenrechner) haben 1,5 V, Flachbatterien 4,5 V und Blockbatterien 9 V.

Deutlich höher ist die Spannung in unserem Stromnetz. Sie beträgt 230 V und ist damit lebensgefährlich! Aus diesem Grund darfst du mit diesen Spannungen auf keinen Fall experimentieren!

Gleich- und Wechselspannung

Bei einer Batterie sind Plus- und Minuspol auf dem Gehäuse gekennzeichnet. Bei einer Steckdose ist das nicht der Fall. Das ist auch gar nicht möglich, denn im Stromnetz haben wir sogenannter Wechselspannung. Minus- und Pluspol wechseln sich dabei 50-mal in der Sekunde ab. Da die Elektronen immer vom Minus- zum Pluspol fließen, ändert sich auch die Stromrichtung 50-mal in der Sekunde. Eine Batterie liefert hat Gleichspannung. Die Pole bleiben gleich und der Strom fließt immer in die gleiche Richtung.

Viele unserer elektrischen Geräte stecken wir an Steckdosen an. Diese sind allerdings keine Stromquellen, sondern sie verbinden unsere Geräte über elektrische Leitungen mit Kraftwerken. Sie sind die eigentlichen Stromquellen.

Die richtige Spannung

Die richtige Spannung ist wichtig. Elektrische Geräte, die Strom zum Betrieb brauchen, werden allgemein Verbraucher genannt. Dabei ist jeder Verbraucher für eine bestimmte Spannung gebaut. Die Spannung der Stromquelle muss also zum Verbraucher passen. In den meisten Ländern der Erde beträgt die Spannung im Stromnetz wie in Europa 230 V. In einigen Länder ist sie aber deutlich kleiner. Wenn man in diese Länder Elektrogeräte von zu Hause mitnimmt, darf man sie nicht direkt anstecken. Sie würden nicht richtig funktionieren und könnten sogar Schaden nehmen.

Die Stromstärke

Eine Batterie ist nach einem bestimmten Zeitraum „leer“. Das geschieht dann, wenn bereits so viele Elektronen vom Minuspol zum Pluspol gewandert sind, dass es zwischen den beiden Polen keinen Unterschied mehr gibt – die Batterie ist dann entladen. Manchmal geschieht das sehr schnell, manchmal halten Batterien aber auch sehr lang. Das hängt von der Stromstärke ab. Sie gibt an, wie viel Ladung pro Sekunde durch den Querschnitt eines Leiters fließt, und wird in Ampere (A) angegeben. Benötigt ein Gerät sehr viel Strom, ist die Stromstärke sehr groß – die Batterie ist bald erschöpft.

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