Wir fassen zusammen
Elektrische Leitfähigkeit:
- Leitfähig ist ein Stoff dann, wenn sich in ihm elektrisch geladene Teilchen bewegen können.
- In einem metallischen Leiter können sich Elektronen zwischen positiven geladenen Ionen frei bewegen. Schließt man eine Stromquelle an, fließen sie vom Minus- zum Pluspol.
- Stoffe, bei denen alle Elektronen fest gebunden sind, sind Isolatoren, sie leiten den Strom nicht.
- Ionenleiter: In Kochsalz gibt es positive Natrium- und negative Chlorionen. Beide sind aber in einem kristallartigen Gitter gebunden. Kochsalz leitet in festem Zustand keinen Strom.
- Wird Kochsalz in Wasser gelöst, werden die Ionen beweglich. Salzwasser leitet deshalb den elektrischen Strom, allerdings nicht gut.
Chemische Wirkungen des elektrischen Stromes:
- Mit elektrischem Strom kann man Verbindungen in ihre Bestandteile zerlegen (Elektrolyse)
- Der Stoff wird z. B. in Wasser gelöst und es wird Spannung angelegt.
- Die negativen Ionen der Lösung wandern zum Pluspol, die positiven zum Minuspol.
Chemische Stromquellen:
- Eine Galvanische Zelle besteht aus einem einem Elektrolyt, in den zwei unterschiedliche Metallen getaucht sind. Die beiden Metalle gehen verschieden stark in Lösung. Ein Plättchen wird zum Minus- das andere zum Pluspol.
- Eine herkömmlichen Batterie besteht aus einem Zinkbecher, in dem sich eine elektrisch leitende Flüssigkeit (Elektrolyt) mit einem Kohlestift in der Mitte befindet.
- Anders als Batterien können Akkumulatoren wieder aufgeladen werden.
- Bei einem Bleiakku bestehen die Elektroden aus Blei, der Elektrolyt ist Schwefelsäure.